Es raucht und qualmt im Werkraum der Grundschule Pemfling, Mini-Sirenen heulen auf: aber das alles stört die Viertklässler nicht. Hochkonzentriert arbeiten sie mit dem Lötkolben, befestigen Drähte, LEDs sowie Widerstände und freuen sich riesig miteinander, wenn zu guter Letzt am Wechselblinker oder bei der Taschenlampe „die Lichter angehen“.
In diesem Jahr nahmen 22 Mädchen und Buben an dem sechswöchigen Projekt „Schüler entdecken Technik“ mit Erfolg teil und nutzten die Gelegenheit, außerhalb des regulären Schulbetriebs Erfahrungen auf dem Gebiet der Technik zu machen.
An sechs Nachmittagen im Herbst fertigten die jungen Techniker selber einfache elektrische Geräte, die sie natürlich mit nach Hause nehmen durften. Anfangs begannen die Schüler mit kleinen Lötübungen zur Einführung, bevor sie dann später eine Platine für eine Taschenlampe herstellten. Und tatsächlich ging dabei bei allen Teilnehmern ein Licht auf. In den nächsten Werkstunden stellten sie einen Wechselblinker und eine Kojak-Sirene her, die den Kindern am besten gefielen. „Es macht viel Spaß, wenn man selber nach Plan etwas zusammenbauen darf und das funktioniert dann auch“, war von den Kindern zu hören. Für die erfolgreichen Leistungen erhielten die Schüler von Josef Hauser und den Azubis eine Urkunde überreicht.
Klassenleiterin Mona Baumgartner beobachtete gespannt die konzentrierte Arbeit der Nachwuchstechniker und war von deren Motivation und Freude bei der Arbeit begeistert.
Der Dank der Schulleitung galt neben bewährten Projektleiter Josef Hauser der Firma Kappenberger+Braun. Neben der Übernahme der Kosten für das komplette Material hatte die Firma auch drei ihrer Auszubildenden aus dem Bereich Informationselektronik zur Verfügung gestellt, die den Kindern als Tutoren mit Rat und Tat beiseite standen. Ausbildungsleiter Josef Hauser war mit der Arbeit der Kinder sehr zufrieden und lobte ihr Verhalten. „Wir möchten den Kindern die Technik spielerisch näher bringen und hoffen natürlich auch, dass sich vielleicht nach Schulabschluss der eine oder andere für eine Ausbildung in unserem Haus entscheidet“, so Josef Hauser.
Schulleiterin Heidrun Bayer bedankte sich bei Ausbildungsleiter Josef Hauser und seinen Azubis und hob nochmals hervor, dass das Projekt ohne die Spende und Unterstützung der Firma Kappenberger+Braun nicht möglich wäre. So gab es seitens der 4. Klasse einen großen Applaus dafür. Ein herzliches Dankeschön ging auch an die Mütter der Viertklässler, die sich an den sechs Nachmittagen Zeit zur Mitbetreuung genommen hatten.





